Vorsicht, Magnet!

Die Quarzuhr geht ständig nach, aber kein Fehler ist zu finden? Magnetfelder können die Ursache sein, sagt Albert Fischer, Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik. Über das Problem „Magnetismus bei Kleinuhren“ informiert der Uhrmachermeister im Fachprogramm der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA Leipzig, die vom 2. bis 4. September 2017 stattfindet. Weiterlesen

Das Korsett wird smart: Digitalisierte Skoliose-Therapie

Skoliose-App von BeMobil - erster Entwurf (Foto: BeMobil)

Erster Entwurf der Smartphone-App für junge Skoliose-Patienten mit Korsett (Foto: BeMobil).

Mehr Erfolg bei der Skoliose-Therapie: Smartphone-App motiviert junge Patienten. „Hast Du heute Dein Korsett getragen? Wirklich? Warum nicht?“ Ein Korsett ist für Kinder und Jugendliche keine schöne Sache, doch bei idiopathischer Skoliose die gängige Therapieoption. Genervte Eltern können ein Lied davon singen, wie aufreibend die ständige Motivation und Kontrolle des Nachwuchses ist. Orthopäden und Hilfsmittelversorger kennen das Problem: Das Korsett wird nicht lang genug getragen – selbst wenn versucht wird, mit bunten Designs die Akzeptanz zu erhöhen. Smarte Varianten sollen hier künftig Abhilfe schaffen. Weiterlesen

Smartwatch: Das Beste kommt noch!

Noch ist der Smartwatch-Markt hinter den Prognosen zurückgeblieben. Doch die „schlauen“ Uhren werden sich durchsetzen – davon ist Uhrmachermeister Albert Fischer überzeugt. Der Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik erläutert im Fachprogramm der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA Leipzig (3. bis 5. September 2016), was die Branche erwartet. Weiterlesen

Sicherer handeln: Mehr Schutz vor Kriminellen

Überfälle, Einbrüche, Trickdiebstahl: Mit ihrer hochwertigen Ware befinden sich Uhren- und Schmuckfachhändler stets auch im Visier von Kriminellen. Über Präventionsmöglichkeiten im Geschäftsalltag informiert die Diskussionsrunde „Sicherheit für Ihr Fachgeschäft“ im Fachprogramm der Uhren- und Schmuckmesse MIDORA Leipzig, die vom 3. bis 5. September 2016 stattfindet. Weiterlesen

Die Zukunft braucht Verkäufer!

Hohe Qualität und Fachwissen allein werden nicht genügen, um im Hilfsmittelmarkt erfolgreich zu bestehen. Vertrauenswürdige Verkäufer sind gefragt. „Verkaufen ist nicht böse!“, unterstreicht Michaela Köstner, Senior Consultant der Nürnberger Unternehmensberatung Volkmer Management, die auf den medizinischen Hilfsmittelsektor spezialisiert ist und ein „Trendbook“ für die Branche veröffentlicht hat. Weiterlesen

Zukunftsmusik? Exoskelett mit Muskelkraft

Ein Exoskelett aus Verbundfaserstoffen, das die Muskelkraft seines Träger nutzt und zugleich dem Abbau von Muskelmasse in den Beinen entgegenwirkt – daran forscht der Münchner Ingenieur Ralph Hohenwarter.
Bei seinem Entwurf verzichtet Hohenwarter auf Elektromotoren als Antrieb, die bei gängigen Varianten die Gelenkbewegung auslösen. Stattdessen setzt er auf funktionelle elektrische Stimulation der Muskeln (FES). Ohne Armstützen soll das Gerät funktionieren, einen natürlichen Gang ermöglichen. Weiterlesen

Gesundheitsdaten: Außer Kontrolle

Fitter und gesünder durch Apps und Wearables? Wo liegen die Risiken? Interview mit den Wissenschaftlern Dr.-Ing. Carsten Trinitis vom Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation, I10, des Instituts für Informatik und Diplominformatiker Thomas Kittel, Mitarbeiter am Lehrstuhl für IT-Sicherheit der Technischen Universität München.

Tausende Apps und zahlreiche Wearables verheißen, uns fitter und gesünder zu machen – wenn wir nur genügend digitale Körper- und Gesundheitsdaten sammeln und auswerten lassen. Ist doch ein tolles Versprechen, oder?
Trinitis: Wenn die Daten bei mir selbst bleiben und ich die absolute Hoheit darüber habe – in Ordnung. Das Problem ist aber, dass die Daten in der Regel in Clouds liegen, um den verschiedenen genutzten Geräten den Zugriff zu ermöglichen, dass sie aus den Apps zu mir nicht bekannten Anbietern wandern, gespeichert, verarbeitet und vielleicht sogar weiterverkauft oder mit anderen verfügbaren Informationen verknüpft werden können – wie Facebook-Profil, Surf- oder Einkaufsverhalten.
Kittel: Es werden zahlreiche Kontextdaten erhoben – wo ich mich wann bewege beispielsweise. Der einzelne Nutzer hat zunehmend weniger Kontrolle darüber, was mit seinen hochsensiblen Messwerten geschieht und wer davon Kenntnis erhält. Gerade Hinweise auf Krankheiten könnten Versicherungen genauso interessieren wie Banken oder Arbeitgeber. Und wenn die Daten einmal im Netz sind, bekommt man sie nicht wieder weg. Meist weiß ich ja nicht einmal genau, welche Daten wo über mich existieren. Weiterlesen

Die Freunde-Company: Keine Titel, keine Hierarchien

Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender der Life Media Group AG (Foto: R. Merkel)

Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender der Life Media Group AG (Foto: R. Merkel)

Eine Firma ohne Hierarchien – geht das? Ja, sagt Robert Merkel, Vorstandsvorsitzender des Leipziger Medien-Startups Life Media Group AG, das mit frankly einen Digitalverlag mit eBook-Portal betreibt und das Buchgeschäft revolutionieren will. Der Unternehmer Merkel – vorher unter anderem für 20th Century Fox in London und Moskau sowie Disney in München – erläutert, wie seine Firma tickt.

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Sind QR-Codes auf Visitenkarten sinnvoll?

Axel Klarmann

Axel Klarmann (Foto: Klarmann)

QR-Codes auf Visitenkarten? Nicht unbedingt nötig, aber durchaus ein hilfreiches Gimmick. Sie sollten auf jeden Fall in eine QR-Strategie eingebettet werden – so Axel Klarmann, technischer Geschäftsführer der Internetagentur ZWONULL MEDIA und QR-Code-Experte, im Interview.

Wie oft begegnen Ihnen QR-Codes auf Visitenkarten?
Klarmann:
Selten, vielleicht auf zwei von 300 Karten. Meist auf Klappkarten.
Ist es denn sinnvoll, seine Visitenkarte mit einem QR-Code zu bereichern?Klarmann: Nun, wenn es ausschließlich darum geht, modern zu erscheinen – nein. Der Hype ist vorbei, der Lack ist ab und QR-Codes sind in der Realität, im Marketing-Alltag sowohl B2C als auch B2B angekommen. Wesentlich ist das Konzept, welches hinter dem Einsatz liegt, der Nutzwert, der generiert wird. Denn der QR-Code nimmt nicht unwesentlich Platz ein. Je mehr Informationen ich hineinpacke, desto größer muss er sein, spielt sich manchmal sehr in den Vordergrund und verdrängt imagetragende Elemente. Sinn ist, Lücken zwischen analoger und digitaler Welt zu schließen – welche das im konkreten Fall sind, sollte vorab überlegt werden. Weiterlesen